Havanna


Havanna mittelgroße Rasse
Zuchtziel ist ein gedrungenes, mittelgroßes Kaninchen mit einer satten, glänzenden, dunkelbraunen Farbe.
Die Havanna gehen auf braun-weiße Schecken zurück.
Die ersten dieser Tiere waren 1899 in dem holländischen Dorf Ingen bei Utrecht gefallen.
Nach der Jahrhundertwende wurde die Rasse auch in der Schweiz bekannt.
19O6 zeigte A. Ries aus Biel einige seiner Tiere zum ersten Mal der Öffentlichkeit.
Die Nachfrage nach diesen kastanienbraunen Kaninchen war sehr groß, allerdings waren sie in Größe, Form und Farbe sehr unterschiedlich.
Um einer größeren Gleichheit willen gründete Kemp, Grevenbroich,den 1. deutschen Havannazüchter-Klub.
Er erarbeitete einheitliche Zuchtrichtlinien und erreichte die Anerkennung der Rasse.
Heute zahlenmäßig und qualitativ leicht überdurchschnittlich verbreitet, vom Alaska jedoch in bezug auf beides teilweise noch weit entfernt.
Die Farbe der Havanna ist am schönsten nur im ersten Jahr; ,it zunehmendem Alter treten Farbmängel auf.
Die Tiere sind vor Sonneneinwirkung zu schützen.
Auch hier sind jene Tiere für die Zucht am wertvollsten, die Deck- und Unterfarbe lange behalten.
Übertriebene Anforderungen an die Unterfarbe entspringen mangelhaften Kenntnissen der Genetik.
Wegen der pigmentverdünnenden Wirkung am gesamten Haar durch den Havannafaktor kann diese gar nicht dunkler als hell- bis mittelblau sein.
Nach einer langen Durststrecke nimmt die Verbreitung der Rasse seit neuerem wieder zu.
Gewicht:2,25 bis 3,50kg
Normalgewicht:3,25kg und mehr
Höchstgewicht:4,00kg


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